Geld sparen: So macht man es in Deutschland richtig
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Geld sparen: So macht man es in Deutschland richtig

Über Geld spricht man nicht? Wir finden schon. Vor allem, wenn es um die Frage geht, die wahrscheinlich uns alle interessiert: Wie kann man in Deutschland richtig Geld sparen?

Fakt ist: Geld hat in Deutschland zwar einen hohen Stellenwert, gesprochen wird darüber jedoch nur ungern. Ob man es nun hat oder nicht, ob es versteckt, oder offensichtlich vorhanden ist, eine Geldfrage, über die wir heute sprechen, interessiert uns doch alle: Wie und wo kann man in Deutschland am besten Geld sparen?

Falls Du denkst, Du machst alles richtig, indem Du Dein Geld auf ein Sparkonto legst, liegst Du leider falsch. Wir sagen Dir, wieso das so ist und wo Du Deine Euros in Zukunft besser anlegen kannst.

In Deutschland fällt sparen leicht

Im Schnitt verdient man in Deutschland EUR 3 994 brutto pro Monat. Auch nach Abzug der Steuern und der Sozialabgaben ist das immer noch ein sehr hoher monatlicher Verdienst. Im internationalen Ländervergleich liegt Deutschland damit an 19. Stelle. 

Diesem Salär stehen jedoch hohe Lebenshaltungskosten gegenüber, die hauptsächlich Personen mit geringem Einkommen belasten. So machen die Wohnkosten für Geringverdienende in manchen Städten Deutschlands bereits 50 % des Gehalts aus. Bezieht man all diese Kosten mit ein, bleibt am Endes des Monats deutlich weniger vom Gehalt übrig, als der internationale Gehaltsvergleich vermuten lässt. 

Quelle: Statistisches Bundesamt, Arbeitsmarkt auf einen Blick – Deutschland und Europa, 2018

Dabei gilt: Die Mieten sind in Städten deutlich teurer als in ländlichen Regionen. Und: Umso wohlhabender eine Region ist, desto teurer werden dort die Mieten. Daher ist es keine Überraschung, dass die drei deutschen Städte mit den teuersten durchschnittlichen Mieten die Wirtschaftsmetropolen Stuttgart, Frankfurt am Main und München sind. 

Wie viel Geld am Ende des Monats übrig bleibt, hängt also hauptsächlich vom jeweiligen Wohnort ab. Und das gilt nicht nur für die Miete: Auch die Lebenshaltungskosten unterscheiden sich in Deutschland, je nach Region, stark. Generell wird man in den neuen Bundesländern günstiger wohnen können als im Westen Deutschlands. 

Man muss aber nicht gleich den Lebensmittelpunkt in eine völlig andere Region verlegen, um das monatliche Budget zu erhöhen. Auch ein Umzug in eine Nachbargemeinde könnte sich bereits lohnen, denn selbst innerhalb des eigenen Bundeslandes unterscheiden sich Lebenshaltungskosten, Mieten und Abgaben. 

Trotz der hohen Lebenshaltungskosten fällt Sparen hierzulande leicht: Gemäss einer Einschätzung der deutschen DZ Bank sparen Menschen in Deutschland so viel wie noch nie. Die aktuelle Sparquote liegt in Deutschland bei 16 % – im Jahr 2019 waren es noch 10,9 %. 

In Deutschland spart eine Person also im Durchschnitt EUR 16 pro EUR 100 Einkommen. Das ist ein Spitzenwert – tatsächlich ist das laut dem Statistischen Bundesamt sogar die höchste deutsche Sparquote seit der Wiedervereinigung. 

Wie dieses Geld zurückgelegt wird, unterscheidet sich von Person zu Person. Viele setzen  nach wie vor auf die klassische Geldrücklage. Laut einer aktuellen Umfrage sparen 41 % der Menschen in Deutschland ihr Geld auf dem Sparkonto. 

Aber lohnt sich das heutzutage überhaupt noch?

Nein. Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist es ein Irrglaube, dass sich das angesparte Geld auf einem Sparkonto von selbst vermehrt. Heute erhält man auf klassischen Sparkontos oftmals Zinssätze von weniger als 0,01 %. Durch die niedrigen Erträge und der gleichzeitig steigenden Inflation (die Teuerung stieg 2019 um rund 1,4 %) verliert das angesparte Geld auf einem Sparkonto sogar an Wert, anstatt sich zu vermehren. 

Und es kommt noch schlimmer: Immer mehr Banken in Deutschland berechnen für Spar- und Tagesgeldkonten Negativzinsen. Das heißt, dass man für das Zurücklegen des eigenen Geldes auf einem Sparkonto Negativzinsen zahlt. Das betrifft vor allem kleinere Sparkassen und Raiffeisenbanken.

Grund dafür ist in erster Linie die Geldpolitik der EZB. Das erklärte Ziel der EZB ist es, eine europaweite Inflation von ca. 2 % zu erzielen. Dafür gibt die EZB einen extrem niedrigen Zins für Bankeinlagen vor. Mit den Niedrigzinsen und anderen wirtschaftlichen Werkzeugen soll der Konsum angekurbelt werden, was theoretisch wiederum zu einer erhöhten Inflation führen sollte.

Da die EZB dieses Ziel aber seit Jahren verfehlt, sieht es nicht danach aus, als würde die Niedrigzinspolitik ein baldiges Ende nehmen. Ganz im Gegenteil: Die EZB denkt aktuell darüber nach, die Zinsen noch weiter zu senken. Das würde wiederum bedeuten, dass man auch in Deutschland auf dem Sparkonto noch tiefere bzw. sogar Minuszinsen erhält. 

Es braucht also alternative Sparmöglichkeiten, mit denen sich alle eine zuverlässige und rentable Geldanlage schaffen können. 

Wie kann man richtig Geld sparen in Deutschland?

Es gibt folgende Möglichkeiten zum Sparen in Deutschland:

  • Sparen im Alltag
  • Sparen durch die richtige Geldanlage

 

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Warum sollte man überhaupt sparen?

Sei es für die Ferien, eine geplante Investition, zur Altersvorsorge oder als Rücklage für schlechtere Zeiten: Es ist immer eine gute Idee, Erspartes auf der Seite zu haben. Die Motivation zum Sparen erhöht sich, wenn man sich seine Ziele vor Augen hält und somit weiß, wieso man gerade kürzer tritt. 

Bevor wir uns aber mit denjenigen Anlageoptionen auseinandersetzen, die das Maximum aus Deinem Vermögen herausholen, wollen wir erst einmal einen Blick darauf werfen, wie man im Alltag regelmäßig Geld sparen kann.

 

Die besten Spartipps in Deutschland

Geld am Anfang des Monats zurücklegen

Wer immer bis zum Monatsende wartet, um Geld zurückzulegen, wird schnell merken, dass dies keine erfolgreiche Strategie ist. Auf dem Tagesgeldkonto verliert man leicht die Übersicht über die eigenen Ausgaben. Besonders, wenn noch genug Geld vorhanden zu sein scheint. Flattert dann aber am Monatsende eine unerwartete Rechnung ins Haus, ist das Konto leer, ohne dass Geld gespart wurde. 

Daher lohnt es sich, den Prozess des Sparens zu automatisieren und gleich am Monatsanfang einen bestimmten Betrag zur Seite zu legen. Man kann sich diesen Betrag als zusätzliche Steuer auf dem Einkommen vorstellen. Mehr als die Hälfte aller Impact Investors bei Yova nutzen dazu einen monatlichen Plan, bei dem der vereinbarte Sparbetrag am Zahltag automatisch in die Geldanlage eingezahlt wird. 

Ein niedrigerer Kontostand hilft dabei, den Monat besser zu planen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.

Budget erstellen

Richtig Geld sparen kann man mit einem festgelegten Haushaltsbudget. Es zeigt sich, dass viele Leute ihr Geld jeden Monat ausgeben, ohne nachher zu wissen, wohin es eigentlich geflossen ist. Klar ist dann nur: Das Konto ist leer. 

Dieses Szenario lässt sich vermeiden, indem man sich mittels Haushaltsbudget einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben bewahrt und sich ein monatliches Limit setzt. Ein Budget zu führen klingt für die meisten von uns nicht unbedingt nach Spaß, doch zum Glück gibt es technologische Hilfsmittel, die das Budgetieren für uns alle einfach und schmerzlos macht.

Man kann sein Haushaltsbuch als App auf dem Smartphone mit sich herumtragen und jede Ausgabe sofort darin vermerken. Gute Apps dafür sind zum Beispiel “Ausgaben Manager – Tracker”, oder “Haushaltsbuch: Money Manager”.

Natürlich kann man die eigenen Ausgaben aber auch im eigenen Notizbuch festhalten – welche Methode man am Ende für das Führen des Haushaltsbuches wählt, ist allen selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass man die Ausgaben überhaupt festhält. Denn: Nur wenn man sich einen genauen Überblick darüber machen kann, wofür man Geld ausgibt und wo es Sparpotenzial gibt, kann man auch eine erfolgreiche Sparstrategie entwickeln. 

Spontankäufe vermeiden

Wer kennt es nicht: Beeinflusst durch gutes Marketing oder eine attraktive Werbung lässt man sich gern zu einem ungeplanten Kauf verleiten, sowohl im Geschäft oder auch online. Später ärgert man sich dann über die unnötige Ausgabe, etwa dann, wenn das gekaufte Stück unbenutzt im Schrank hängt und am Ende des Monats wieder kein Geld zum sparen übrig ist. 

Oft ist es sinnvoll, sich im Voraus eine preisliche Obergrenze für Spontankäufe zu setzen, zum Beispiel EUR 50. Bei Artikeln die diesen Wert überschreiten, sollte man sich vorher gut überlegen, ob der Kauf tatsächlich nötig ist. Stattdessen kann man sich auf einem Zettel notieren, was man gerne gekauft hätte und diesen für eine Woche in eine Schublade legen. Nach sieben Tagen holt man den Zettel wieder hervor und überlegt, ob das Verlangen und die Notwendigkeit für das Produkt noch da sind. 

Du wirst sehen: Oft hast Du nach einer Woche den Zettel und das Produkt bereits wieder vergessen.

Münzen zur Seite legen

Einer unserer effektivsten Spartipps ist eine klassische Methode: das Sparschwein. Und das Beste daran? Mit diesem Tipp erleichterst Du nicht nur Dein Gewissen, sondern auch Deinen Geldbeutel. Kaum jemand trägt gerne viele Münzen mit sich herum, doch beim Zahlen vergisst man oftmals den genauen Betrag herauszusuchen, um das lästige Gewicht loszuwerden. Daraus resultiert noch mehr Wechselgeld. 

Warum also nicht gleich alle Münzen zu Hause lassen? Durch das tägliche Füttern eines Sparschweines kann schnell ein beachtlicher Sparbetrag zusammenkommen. So wird aus dem ganzen Wechselgeld schnell einmal bis zu EUR 30.

Und das Beste daran ist: Du sparst, ohne auf etwas verzichten zu müssen – außer auf das zusätzliche Gewicht im Geldbeutel. 

Gemäss unserer Erfahrung funktioniert das Sparen mit dem Sparschwein am besten, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Man kann sich beispielsweise vornehmen, dass die nächsten zehn vollen Sparschweine einen künftigen Urlaub finanzieren sollen. Dabei kann es auch helfen, die eigenen Sparschweine mit Zetteln zu versehen, auf denen man das Sparziel notiert. 

Smarter Einkaufen

Wer beim täglichen Einkauf sparen will, sollte sich diesen Tipp ans Herz legen: Am günstigsten kauft es sich kurz vor Ladenschluss. Viele Supermärkte wie Rewe und Edeka bieten rund eineinhalb Stunden vor Ladenschluss frische Produkte wie Fleisch, Milchprodukte oder Sandwiches um bis zu 50 % günstiger an. 

Großeinkäufe lohnen sich vor allem an Samstagen, da viele Supermärkte die Produkte günstig loswerden wollen, bevor sie am Sonntag geschlossen haben.

Versicherungsprämien vergleichen

Mit diesem Tipp kannst Du gleich mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Vergleiche Deine Versicherungsprämien und Leistungen regelmäßig online, um festzustellen, ob Du bei Deinem Auto, Deiner Krankenkasse, oder Deiner Lebensversicherung noch das beste Angebot nutzt.

Bei einem Wechsel musst Du allerdings die Kündigungsfristen der jeweiligen Dienstleistenden beachten. So musst Du bei Deiner Krankenversicherung in Deutschland mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten rechnen. Bei der Autoversicherung variiert die Kündigungsfrist je nach Anbieter zwischen einem und drei Monaten. 

Ungenutzte Verträge kündigen

Ähnlich wie bei den Versicherungsprämien, lässt sich auch mit ungenutzten Verträgen viel Geld sparen. Wer kennt es nicht: Motiviert schließt man einen Jahresvertrag im Fitnesscenter ab – und vergisst die guten Vorsätze kurz darauf wieder. Doch für solche Verträge und andere ungenutzte Mitgliedschaften zu zahlen, ist Geldverschwendung.

Es ist also eine gute Idee, mindestens zwei Mal im Jahr alle Deine Abos, Mitgliedschaften und Verträge durchzugehen und diejenigen zu kündigen, die Du nicht mehr nutzt. Dabei hast Du vielleicht bereits einmal festgestellt, dass es Dir viele Firmen nicht einfach machen, solche Verträge online zu kündigen. Stattdessen fordern sie unterschriebene Kündigungen per Post. Zum Glück kannst Du dazu Kündigungsvorlagen verwenden, die Du unkompliziert online anpassen kannst.

Günstige Zugtickets

Deutschland ist eine Zugnation! 2019 reisten 2,6 Milliarden Menschen im deutschen Schienenpersonenverkehr. Natürlich lässt sich auch dabei etwas Geld sparen. 

Wenn Du regelmäßig weite Strecken mit der Bahn fährst, könnte Dir die Anschaffung einer Jahreskarte der Deutschen Bahn einiges an Geld sparen. Als Pendler kannst du mit einer Monatskarte gegenüber Einzeltickets die Fahrkosten stark reduzieren. Die DB rechnet vor, dass sich eine Monatskarte bereits ab zehn Fahrten pro Monat rentiert.

 

Geld sparen durch richtiges Anlegen

Wenn nun genügend Geld vorhanden ist, gilt es dieses nicht ungenutzt auf einem Sparkonto liegen zu lassen und auf bessere Zinssätze zu hoffen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass das Geld auf dem Sparkonto aufgrund der Teuerung und der Inflation an Wert verliert. Stattdessen lautet der Grundsatz: Geld investieren bringt mehr als Geld zu sparen. 

Dieser Grundsatz hat allerdings zwei Seiten: Einerseits bringt eine gute Geldanlage mehr Erträge, andererseits birgt sie auch mehr Risiko. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, muss sich über kurz oder lang mit dem Erhalt des Vermögens zufrieden geben, oder sogar Verluste einstecken, wenn das Geld auf dem Sparkonto an Wert verliert.

Folgende Möglichkeiten bieten sich zur Investition des gesparten Geldes an:

  • Immobilien
  • Indexfonds
  • Aktien

Investition in Immobilien 

Während es vor einigen Jahren noch ratsam war, in Immobilien zu investieren, hat sich das Blatt mittlerweile gewendet. Die Immobilienpreise befinden sich in einem Hoch, das zur Vorsicht mahnt. 

Laut einer aktuellen DIW-Studie steigen die Immobilienpreise nämlich mittlerweile das 11. Jahr in Folge kontinuierlich an. Die Preissteigerungen erreichen dabei den Immobilienmarkt in allen deutschen Regionen. Ein solch enormes Wachstum nährt vor allem die Sorgen vor dem Platzen einer Immobilienblase. 

Das ist allerdings nicht der einzige Grund, warum eine Investition in Immobilien aus unserer Sicht nicht mehr empfehlenswert ist. Denn: Die Erträge und der tatsächliche Ausschüttungsbetrag nach Abzug der Unterhaltskosten verharren auf einem niedrigen Niveau. 

Investiert man in ein Haus, um selbst darin zu wohnen, ist es die Anlage aber in vielen Fällen noch immer wert. Selbst dann, wenn man sich Geld von der Bank leihen muss, da sich die Zinsen für 5-jährige Festhypotheken derzeit auf einem Allzeittief befinden. 

Sparen mit Aktien und Indexfonds

Generell sollte man bei Investitionen am Aktienmarkt darauf achten, sein Geld langfristig zu investieren, da Aktienkurse kurzfristig starken Schwankungen unterliegen und man somit vorübergehend Verluste riskiert. Der Vorteil bei vielen Aktienanlagen ist jedoch, dass bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf das Geld im Normalfall innerhalb von sieben Werktagen wieder ausbezahlt werden kann.

Grundsätzlich bietet der Aktienmarkt bei einer langfristigen Anlage bessere Erträge und Gewinne als Sparkonten der deutschen Großbanken. Grundlegend kann man sich anfangs entscheiden, ob man in Aktien oder Indexfonds investieren will. 

Was sind die Unterschiede? Während man bei Aktien in ein oder mehrere Unternehmen investiert, profitiert man bei Indexfonds davon, dass sie all jene Wertpapiere umfassen, die im gewählten Index enthalten sind. Meist sind dies Aktien oder Anleihen. Da Aktienindexe oft die Unternehmen zusammenfassen, die an der Börse am meisten Wert haben, spricht man auch häufig davon, dass ein Aktienindex den Markt abbildet. 

Die Gewinnausschüttung richtet sich nicht nur nach einem Unternehmen, sondern nach der Durchschnittsperformance der im Index enthaltenen Aktien und Anleihen.

Börsengehandelte Indexfonds, auf Englisch Exchange Traded Funds (ETFs), liegen derzeit stark im Trend und bieten neuen Anlegerinnen und Anlegern eine Möglichkeit, sich einfach und günstig am Börsengeschehen zu beteiligen. Ein Nachteil ist allerdings, dass man als Kundin oder Kunde ETFs gebündelt kauft und keine konkreten Unternehmen auswählen, oder aus dem Fonds ausschließen kann. Dies spielt vor allem dann eine Rolle, wenn Du selbst bestimmen willst, in welche Unternehmen Du investieren willst und wie Dein individuelles Risikoprofil aussehen soll. 

Die Ausschüttung des Gewinns bei Indexfonds richtet sich nach der Durchschnittsperformance Deines Pakets. Eine von der Quirin Privatbank durchgeführte Studie zeigte kürzlich, dass es dadurch grosse Unterschiede bei den Erträgen der ETFs gibt und jährlich Millionen an Gewinn verloren gehen. 

Auch bei den Transaktionskosten und den Steuern ist vorsicht geboten. Bei Yova gibt es keine versteckten Gebühren für Dich, denn Transparenz ist uns sehr wichtig.

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Warum investieren dann nicht alle?

Es bleibt natürlich ein Risiko beim Investment in den Aktienmarkt! Selbst die besten Fachleute können sich an der Börse verspekulieren und es können unvorhersehbare Krisen eintreten. 

Wenn man an der Börse von “Risiko” spricht, versteht man darunter generell die Unsicherheit und die Ungewissheit, ob das geplante Anlageergebnis erreicht werden kann. Dieser Risikofaktor hemmt immer noch viele Menschen, ihr Geld anzulegen, obwohl mithilfe des richtigen Managements für alle die richtige Balance zwischen Risiko und hohen Erträgen gefunden werden kann. Denn: Natürlich besteht beim Investieren in Aktien ein Zusammenhang zwischen der Höhe des Ertrags und dem Risiko, das man dafür eingehen muss. Wer also auf Nummer sichergehen möchte, kann nicht mit riesigen Gewinnen oder Erträgen rechnen.

Grundsätzlich sollte man sich mit den wichtigsten Regeln einer guten Geldanlage vertraut machen. Es lohnt sich beispielsweise, den vorhandenen Anlagebetrag nicht nur in eine Firma zu investieren, sondern seine Anlage zu diversifizieren.

Diversifizierung bedeutet, dass nicht Dein ganzes Geld auf eine Karte gesetzt wird, sondern Verluste die mit einer Aktie eines Unternehmens erzielt wurden, durch die Gewinne eines anderen ausgeglichen werden können.

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In der Praxis sieht das bei Yova so aus, dass Deine Investition auf mindestens 30 verschiedenen Aktien aufgeteilt wird. Deine Anlage wird zudem zwischen unterschiedlichen Branchen, Ländern, Währungen und Unternehmensgrößen verteilt, um das Risiko für Dich gering zu halten. Somit beeinflussen einzelne Verluste eines Unternehmens, oder einer ganzen Branche, Dein Portfolio nur minimal und können durch Deine übrigen Aktien gut ausgeglichen werden. 

Je nachdem, wie lange Du Dein Geld in einer Anlage binden möchtest, lohnt es sich außerdem, Dein Geld zwischen Aktien und Staatsanleihen aufzuteilen. Während Aktien kurzfristig große Schwankungen aufweisen können, bieten sie langfristig gesehen die besseren Erträge. Der Vorteil von Staatsanleihen liegt hingegen darin, dass sie kaum anfällig für Schwankungen sind und dadurch auch für ein kurzfristiges Investment geeignet sind – natürlich mit kleinerem Ertrag.

Kann ich auch wenig Geld investieren?

Nun magst Du denken: Das klingt alles schön und gut, aber das ist nur etwas für diejenigen, die einen hohen Betrag investieren können. 

Obwohl sich dieses Gerücht hartnäckig hält, ist es tatsächlich ein Irrglaube, dass nur große Beträge angelegt werden können. Die Börse bietet auch für Investierende mit kleinerem Budget Möglichkeiten, in Aktien zu investieren. Es lohnt sich nicht, darauf zu warten, dass man später einmal einen größeren Betrag zur Verfügung haben könnte, um dann mit dem Investieren zu beginnen. 

Als Minimum für eine gute Investitionsbasis gelten etwa EUR 2 000. Doch auch für Interessierte, die ein kleineres Budget haben, gibt es Möglichkeiten. Mit Hilfe eines Sparplans, bei dem Du monatlich automatisch Geld überweist, kannst Du bei Yova bereits mit EUR 100 beginnen.

 

Geld sparen leicht gemacht

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es sich immer lohnt, auf verschiedene Arten Geld zu sparen. Verzicht im Alltag und das Befolgen von Spartipps ist gut, allerdings muss das gesparte Geld auch vernünftig angelegt werden, um sich zu vermehren. Hierbei gilt, dass jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse, andere Einkommensverhältnisse, Verpflichtungen und Ansprüche hat. 

Vermeide schlaflose Nächte und Unsicherheiten um Deine Vorsorge, indem Du die richtige Strategie für Dich findest. 

Fragst Du Dich noch immer, wie Du am besten sparen kannst? Dann wird es Zeit, dass Du einen individuellen Sparplan erstellst, der auf Deine Bedürfnisse abgestimmt ist und im Einklang mit Deinen Werten steht – ganz einfach bei Yova. Bis Yova auch in Deutschland verfügbar ist, dauert es nicht mehr lange. Hier kannst Du Dich auf die Warteliste setzen lassen, damit wir Dich informieren können, sobald es losgeht.

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